
In Amerika sind viele Fahrzeug-Modelle vollkommen anders gestaltet als ihre europäischen Namensvetter. Statt auf flotte Dynamik wird dort Wert auf bullige Größe gelegt. Breite Chromkühlergrills, mächtige Stoßfänger und eine teilweise altmodische Linienführung zeichnen die Modelle aus. Die Design-Abteilungen nennen diesen Stil "Red, White and Bold". Die Bezeichnung ist ein Wortspiel, das den Ausdruck für die amerikanischen Nationalfarben Rot, Weiß und Blau aufnimmt und leicht abwandelt. "Bold" ist dabei doppeldeutig und bedeutet "mutig", aber auch "breit" oder "klobig".
Wenn man Probleme mit dem Absatz bekommt, dann ändern sich die Zeiten. Plötzlich schauen die Amerikaner Richtung Europa und übernehmen die erfolgreiche Optik. Die Design-Philosophie von Ford Europa wird jetzt zum Vorbild für den US-Markt. Künftig soll sie dort bei allen neuen Fahrzeugen der Marke genutzt werden und den bisherigen speziellen amerikanischen Stil ersetzen. Erste Modelle in der neuen Optik verkörpern die in Europa entwickelten Modelle Fiesta und C-Max, später soll die neue Generation des Focus folgen.




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