
Das beginnt schon mit der Karosserie, die nur aus Kohlefaser und anderen extrem leichten und steifen Verbundstoffen gefertigt ist. Das besondere daran: Das Monocoque besteht aus einem einzigen Stück, das nicht einmal 90 kg auf die Waage bringt. Dieser Aufwand hat natürlich seinen Preis: Um die 160.000 Britische Pfund (etwa 180.000 Euro) sollte man für den geschmeidigen Sprinter schon auf dem Sparbuch haben.
Unter der Haube des MP4-12C arbeitet ein 3,8 Liter V8-Motor, der es mit freundlicher Unterstützung des Biturbo-Laders auf etwa 600 PS und 600 Nm Drehmoment bringt. McLaren gibt an, damit den effektivsten Motor gebaut zu haben, was das Verhältnis von Leistung zu CO2-Verbrauch betrifft. Auf einen Umweltengel werden die Briten dennoch wohl eher nicht hoffen dürfen.
Dafür besteht berechtigte Hoffnung, dass der dynamische Carbon-Zweisitzer ein Verkaufsschlager wird. Bis 2011 sind 1000 Einheiten geplant, von denen wohl die Hälfte in britischen und US-amerikanischen Garagen stranden wird. Übrigens wird schon spekuliert, ob das C wie Coupé am Ende der Typenbezeichnung bald noch einen Nachschlag verspricht: Der würde dann mit einem R enden und wäre ein Roadster. Aber - wie gesagt - das ist (noch) reine Spekulation.
Männertraum: Bilder vom britischen Supersportler




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