
Von außen sieht das Elektroauto von Nissan sehr konventionell aus. Im Inneren tritt der japanische Prototyp "Leaf" sehr innovativ auf die Tube. Die Grundidee war, ein bezahlbares Elektroauto für jedermann auf dem Markt zu bringen. Der Preis wurde noch nicht genannt, dürfte aber ohne Batterie auf dem Niveau eines konventionellen Kompaktwagens liegen. Eine Batterie der nötigen Größenordnung schlägt noch einmal mit einem fünfstelligen Betrag zusätzlich zu Buche. Deshalb hoffen die Japaner auf staatliche Förderungen in den Zulassungsländern.
Dass es sich beim Nissan Leaf um eines der ersten Fahrzeuge handelt, die speziell als Elektromobil entwickelt wurden, ist auf den ersten Blick äußerlich nicht zu erkennen. Der Fünftürer wirkt wie ein normaler Kompaktklässler. Die Reichweite von 160 Kilometern reicht nach Hersteller-Berechnungen für die Bedürfnisse von rund 70 Prozent aller Autofahrer weltweit. Gebaut werden soll das Modell zunächst in Japan und den USA, später unter Umständen auch in Europa. Ende 2010 soll der Nissan Leaf erstmals auf den Straßen rollen.



