
Ein Mann muss im Leben mindestens ein Mal auf einem Motorrad gesessen haben. Vorzugsweise auf einem Chopper aus der Roheisen-Schmiede von Harley Davidson. Ein kleiner Jungen-Traum. Auf dem Rücken eines solchen Eisenpferdes die Route 66 hinunter zu cruisen, den Wind im Gesicht. Eine Lederweste mit den verschiedensten Aufnähern von Hard Rock- und Heavy Metal-Bands verdeckt den sonnenverbrannten Oberkörper des "Easy Riders" während des Haarwuchses im Gesicht wochenlang kein Messer zugeführt wird. So weit die illusorische Theorie.
In der Praxis sieht das, zumindest in europäischen Sphären, ganz anders aus. Kaum einer kann sich die teueren Nobel-Hobel aus Milwaukee leisten. Und genau deshalb lockt Harley Davidson derzeit mit den "Freedom-Days". Noch bis zum 30. Mai kann man sich hier für eine Probefahrt mit den Harley-Choppern anmelden. Jeder darf also mal ran, an die "Eisenschweine".
Egal, welcher Motorrad-Typ man ist. Vom Klassiker, zum Beispiel der "Softail" in den unterschiedlichsten Ausführungen, gibt es auch die neue Nightster auszuprobieren sowie die komplette Modell-Palette aus der Buell - Reihe. Buell ist die Harley Tochter, die sportlicherer Motorräder baut.
Besonders reizvoll ist die brandneue V-Rod Muscle. Aus 1.246 Kubikzentimetern drückt es bei nur 6.500 U/min ganze 115 Newtonmeter auf den Asphalt. Ein hochgenüssliches Fahrgefühl ist vorprogrammiert!
Also: Wer eines der vielen Harley Davidson-Modelle einmal ausprobieren möchte, der meldet sich im Internet an oder schaut einfach vorbei: Beim Harley-Händler um die Ecke, bevor die Eisdiele angesteuert wird.



