
Die Händler verschicken schon die ersten Einladungen. Jeder rechnet jeden Moment damit, dass die lang ersehnten und erwarteten LKWs aus Italien eintreffen. Zu rechnen ist damit jeden Tag. Ende April/Anfang Mai geben das italienische Aprilia-Werk und der Deutschlandimporteur für den Verkaufsstart an. Im Land der Pizza und Pasta seien die Kisten mit den neuen Bikes schon verladen.
Ein Traum in rot-schwarz. Mittlerweile sind auch die technischen Daten des neuen Supersportlers veröffentlich worden. Dass man auf einen flüssigkeitsgekühlten 4-Zylinder Motor mit 65-Grad-V setzt, war schon länger bekannt. Die 1000 Kubikzentimeter auch. Jetzt aber kommt die wichtigste Zahl mit ins Spiel. In der ersten "Factory"-Variante soll die RSV 4 satte 180 PS bei 12.500 U/min leisten. Bei 10.000 U/min lassen 115 Newtonmeter den Gummi des Hinterrades auf dem Asphalt wegschmirgeln.
Von den 180 Pferden muss jedes theoretisch nur 0,994 Kilo ziehen. Denn trocken wiegt die Aprilia 179 Kilogramm. Aber selbst wenn die 17 Liter Sprit im Tank und der Fahrer oben auf dem Sattel sind, sollte dies immer noch mehr als ausreichend und für die Landstraße fast schon zu viel sein. Aber zu viele PS gibt es ja nie. Von daher: Angasen, sobald das edle Teil beim Aprilia-Händler um die Ecke im Laden steht. Am besten schon jetzt die Hauptverkehrsadern im Blick behalten und jeden Auflieger, LKW oder Transporter mit italienischem Kennzeichen eingehend mustern. Vielleicht fällt ja eine Kiste mit dem wertvollen Inhalt von der Ladefläche und keiner bemerkt es. Dann könnte man satte 19.790 Euro sparen. Soviel ist den Italienern aus der Piaggio Group ihr edelstes Bike nämlich wert.



