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Lebe wohl, Rabbit!


Das ist kein Aprilscherz und kein Osterwitz. Im Herbst 2009 kommt der VW Golf VI auch nach Amerika, und schickt gleichzeitig den VW Rabbit in Rente. Das amerikanische Häschen hat endgültig ausgedient und kommt in den Hasen-Himmel.

Im Jahre 1978 hüpfte der erste Golf zwischen den dicken US-Schlitten als wendiges Häschen auf den amerikanischen Highways herum. Der kleine Deutsche von Volkswagen mit dem lustigen Namen Rabbit kam bei den Amerikanern sehr gut an. Seltsamerweise wurde er für die nächsten drei Generationen kastriert, und musste für das Golf-Emblem Platz machen. Vielleicht war das der Hauptgrund, warum die Amerikaner dem Wagen in dieser Zeit ihre Liebe entzogen. Da lag es nahe, den Tierliebhabern mit dem Start der fünften Golf-Generation ihr Langohr zurückzugeben. Eine groß angelegte Werbekampagne läutete 2006 das Revival des Rabbit ein.

Plötzlich machten die Tierhalter eine Vollbremsung und hoppelten zum Golf wieder zurück. Zur Präsentation des Golf VI auf der New York International Auto Show vom 10. bis 19. April 2009, also kaum drei Jahre nach der großen Hasen-Werbefete, schickt VW den Rabbit endgültig in Rente. Das Argument der Wolfsburger: Der Golf von Volkswagen ist weltweit das meistverkaufte Namensschild mit mehr als 26 Millionen verkauften Einheiten in über 120 Ländern. Die Änderung zurück zu Golf ist ein wichtiger Schritt in der Neuausrichtung des globalen Erbes von Volkswagen. Jede Wette: Wenn der neue Golf kein Hit in Amerika wird, steht der Rabbit für den kommenden Nachwuchs bereits in den Startlöchern...


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