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Der Tata Nano sorgt weiter für Schlagzeilen


Als Firmenboss Ratan Tata im Januar 2008 in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi sein Minimalfahrzeug Tata Nano vorstellte, schreckte die Automobilindustrie auf. Der Inder wollte das billigste Auto der Welt produzieren. Am 1. April startet nun der Verkauf in Indien und spätestens jetzt steht fest, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handelt. Die Beweggründe des Ratan Nano sind so simpel wie das Fahrzeug: Allen indischen Familien, die noch kein eigenes Auto besitzen, soll die Möglichkeit geboten werden eine sichere und bezahlbare Fortbewegung auf vier Rädern für umgerechnet 1.700 Euro zu erwerben.

Doch der Serienanlauf in Indien verzögerte sich immer wieder, weil Proteste bengalischer Bauern Tata zwangen, die ursprüngliche Autofabrik zu schließen. Das neue Werk in Neu-Delhi kann erst 2010 die volle Produktion von 350.000 Einheiten pro Jahr aufnehmen. Rund 100.000 Fahrzeuge will der Tata-Konzern in der ersten Produktionsphase ausliefern. Interessenten können das Auto bis Ende April gegen eine Anzahlung von rund 44 Euro vorbestellen. Die bereits auf dem Genfer Autosalon vorgestellte Europa-Version wird deutlich hochwertiger ausfallen und soll ab 2011 zu haben sein. Die Preise für Europa stehen noch nicht fest, dürften aber bei unter 5.000 Euro liegen.

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