Der schwedische Autohersteller Saab will offenbar in Kürze Insolvenz anmelden und dadurch die Trennung von seiner schwer angeschlagenen US-Mutter General Motors vorantreiben. Saab will von einem Gericht einen Verwalter bestimmen lassen, der das unter Geldnot leidende Unternehmen umbauen und prüfen soll, ob Teile des Autobauers unabhängig von der US-Mutter überleben können.In Schweden sieht die Regierung nicht ein, General Motors unter die Arme zu greifen. Das GM-Tochterunternehmen Saab steht daher vor der Pleite. Es wird sogar schon über Alternativen für den Standort Trollhättan diskutiert. Ähnlich wie in Deutschland im Fall Opel hatte das US-Unternehmen auch in Schweden um staatliche Hilfe gebeten, ohne konkrete Konzepte für die Zukunft der Tochter vorzulegen. Saab steht bereits seit dem vergangenen Jahr zum Verkauf.
Der angeschlagene US-Autokonzern General Motors hat seiner verlustträchtigen schwedischen Tochter Saab den Gang in ein Insolvenzverfahren vor wenigen Tagen empfohlen. General Motors warnte: Saab könne ohne staatliche Hilfen noch in diesem Monat Pleite gehen. Nach dem Willen des US-Konzerns soll Saab ab 2010 ein unabhängiges Unternehmen werden. Auch bei GM-Europe prüft man eine Übernahme durch Opel.




Leser-Kommentare (Seite 1 von 1)
Asus friend@ Feb 26th 2009 3:27PM
Ich glaube ich würde auch keine Unterstützung geben, denn das Geld fließt eh nur nach Amerika und wird dort wieder in den Sand gesetzt.
Der Fürst@ Feb 26th 2009 3:27PM
Naja um Saab soll es nicht so schlimm sein, ich finde die Autos nicht wirklich schön, irgendwie sehen sie alle gleich aus und somit haben sie keinen Stil