
Als Giniel de Villiers bei der ersten Dakar in Südamerika als Sieger über die Zielrampe rollte, endete zum ersten Mal eine Ära: die Seriensieger von Mitsubishi waren geschlagen. Und das deutlich: im Laufe der Marathonrallye wurden sie sogar stark gerupft und sahen nur in Person von Nani Roma die Zielflagge.
Wenige Wochen danach kam nun das endgültige Aus: aufgrund der schlechten Wirtschaftslage zieht sich Mitsubishi von der Rallye Dakar zurück, was Volkswagen als letztes komplettes Werksteam übrig lässt. Der Rennstall des japanischen Autoherstellers hat insgesamt 26 Mal bei der Dakar teilgenommen. Zwölf Mal konnte das Team auch den Sieg erringen.
Für das laufende Wirtschaftsjahr legte die Mitsubishi-Gruppe in den ersten neun Monaten einen Nettoverlust von rund 41 Millionen Euro vor, nachdem man im Jahr davor noch einen satten Gewinn verzeichnen konnte. Für das Gesamtjahr, das bis Ende März läuft, wird mit einem Nettoverlust von rund 515 Millionen Euro gerechnet.




Leser-Kommentare (Seite 1 von 1)
Emiel@ Feb 4th 2009 5:30AM
Wirklich schade. Jetzt ist nur noch ein Werksteam üprig, wo soll das mal noch hin führen?
Frieder@ Feb 4th 2009 5:30AM
Schade das man da jetzt schon aufgibt. Es wäre ja noch ein bisschen zeit und man hätte es "kurz" vor der Dakar bekannt geben können. Aber natürlich bis dahin kämpfen ein Auto zu bauen.
Oelsner@ Feb 4th 2009 1:31PM
Bravo!
VW raus und diesen kompletten Blödsinn vergessen. Die paar Leute, die das vermissen, sollen sich mit Treibstoff besaufen. Sie werden schon kurz darauf merken, wie gut das tut.