
Bevor ich jetzt anfange, möchte ich eines klarstellen: Der Audi Sportback Concept ist kein viertüriges Coupe. Auch wenn die Marketingstrategen den neuen dynamischen Ingolstädter am liebsten so sehen würden. Wir sprechen hier von der Reinkarnation des Fließhecks in seiner ursprünglichsten Form. Also für alle Audi-Groupies der meisten „Fachzeitschriften" der Audi Sportback Concept ist keine Revolution am Fahrzeugmarkt.
Muss er auch nicht sein. Sofort als Audi zu erkennen (so ein Grill ist auch nicht mehr zu übersehen) und mit allen Audi-typischen Merkmalen versehen, sieht er genauso aus, wie man sich ein elegantes langgestrecktes Fließheckmodell aus Ingolstadt erwarten würde.
An der Front sticht sofort der proportional veränderte Singleframe Kühlergrill ins Auge. Der nunmehr weiter in die Breite gezogene Grill verzichtet komplett auf Vertikalstreben, was die Horizontale noch weiter betont. Der übliche LED-Licht Hokus-Pokus war zu erwarten und ist mittlerweile ein Audi Spezialgebiet.
Das Heck bietet im Vergleich zur Front doch die eine oder andere Überraschung. Die sehr scharf modelierte Abrisskante, welche in die nach hinten ansteigende Schwellerlinie verläuft erinnert ein bisschen an die Lamborghini Designsprache. Auch die Rückleuchte (natürlich in LEDs) überrascht mit neuer Leuchtengrafik.
Der Innenraum hingegen gibt sich weniger vertraut als das schöne Äußere. Ein neues Konzept, bei welchem der Armaturenträger von der Mittelkonsole getrennt verläuft erscheint im ersten Augenblick Audi-untypisch. Die perfekte Verarbeitung sowie die üblichen glänzenden Einlegearbeiten deuten trotzdem auf Audi typisches Flair. Auf der Rückbank gibt es Einzelplätze mit integrierten Kopfstützen. Die weit nach hinten gezogenen Fensterflächen zusammen mit dem Glasdach lassen den Fond luftig wirken.
Ab 2010 soll der künftige A7 zu haben sein (Wahrscheinlich nicht ganz billig). Eine schöne Alternative zum Mercedes CLS.



