
SUV`s (Sports Utility Vehicle) liegen im schwer im Trend.
Die kaum mehr als Straßentauglichen Neo-Offroader sind aufgrund der erhabenen, hohen Sitzposition und des damit verbundenen Sicherheitsgefühls DAS boomende Fahrzeugsegment der letzten beiden Jahre.
Der fahle Beigeschmack des Spritfressenden, großen und unsinnigen Ungetüms wird zwar auch in Zukunft durch Fahrzeuge wie den BMW X6 oder einen Audi Q7 erhalten bleiben, doch mittlerweile wurde dieses Fahrzeugkonzept geschrumpft und durch kompakte SUV Konzepte wie VW Tiguan, Toyota RAV 4 und Ford Kuga als Alternative zur Kompaktklasse massentauglich und umweltverträglich unter die Normalverdiener gebracht.
Dass besagter Normalverdiener auf diesen Trend aufspringt, belegen die Verkaufzahlen der kompakten SUV`s mehr als deutlich.
Wer heute keinen SUV im Modellportfolio zu bieten hat, ist entweder längst mit der Entwicklung eines solchen beschäftigt, oder hat einen gewinnbringenden Trend verschlafen.
Dem Trend weit voraus scheint Smart im Jahr 2003 gewesen zu sein, als man mit der Entwicklung eines Kleinwagen - SUV begann, um der Marke neben Roadster Fortwo und Forfour ein weiteres Standbein zu verschaffen.Doch Smart schrieb tiefrote Zahlen, weshalb man damals bei Daimler-Chrysler die Handbremse zog und den Smart Roadster sowie den Forfour einstellte.
Auch die Entwicklung des Formore (Name des Smart SUV`s) wurde, wie es aus Insiderkreise durchsickerte, im Dezember 2004 gestoppt.
Zu einem Zeitpunkt an dem der Wagen so gut wie marktreif und fertig entwickelt war, glaubte im Vorstand wohl niemand an den Erfolg dieses Fahrzeugkonzeptes. (ein Jahr vor der großen SUV-Welle)
Im Nachhinein gesehen war das SUV Konzept im Kleinwagensegment seiner Zeit weit voraus und hat den Trend der letzten Jahre vorweggenommen.
So hat Daimler Chrysler möglicherweise die Chance, die Marke Smart rentabel zu machen und noch dazu als Trendsetter der SUV Welle zu etablieren, im Dezember 2004 weggeworfen.



