
In einer idyllischen ruhigen Vorstadtsiedlung stößt man auf Reihenhäuser, nett bepflanzte Vorgärten und, richtig, den VW Passat in der Hauseinfahrt.
Eigentlich halte ich ja nichts vom Schubladendenken, das bedeutet das natürlich nicht nur Familienväter mit Reihenhäusern Passat fahren.
Aus eigener Erfahrung kann ich aber eine seltsam häufige Passat-Affinität von Vorwerk - , und Versicherungsvertretern (oder deren Arbeitgeber) feststellen.
Was nun wirklich den typische Passat Kunden ausmacht überlasse ich den gängigen Klischees.
Die gezielte Höherpositionierung beim letzten Modellwechsel hat sich (möglicherweise aufgrund des Chrom Sabberlätzchens und Monsterüberhängen) auch beim Preis deutlich bemerkbar gemacht.
Der eine oder andere Kunde der gehobenen Mittelklasse dürfte den Passat als günstigere Alternative für sich entdeckt haben.
Für alle Familien die in Vorstadtsiedlungen in einem Reihenhaus wohnen und die nicht auf den Van – Pampersbomber-Zug aufspringen wollen, für die sich aber ein Passat in finanziell andere Sphären verabschiedet hat, scheint Skoda nun die passende Alternative bereitzustellen.
Man braucht nicht einmal den Konzern zu wechseln, denn der Superb baut auf bekannten VW Baugruppen auf. (Inklusive ausrangiertem Pumpe-Düse Rumpel-Diesel)
Eine große Limousine mit riesigem Fondabteil für den Nachwuchs, einem sparsamen und leistbaren Diesel und einem Kofferraum in dem man Leichen verschwinden lassen kann ab rund 25 000 Euro ist ein Knaller.
Der Erfolg scheint trotz des sich selbst etwas zu ernst nehmenden Designs vorprogrammiert.



