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Jaguar XJ: Eine Neuinterpretation



Als beim XF das Concept-Car präsentiert wurde waren noch Alle hin und weg von der Schönheit der Proportionen des neuen Jaguar Designs. Als dann mit der Serienversion die große Ernüchterung kam, lag das zum größten Teil an den Scheinwerfern. Was wurde aus den schönen Raubkatzenscheinwerfern der Studie? Aus welchem Grund auch immer (Lichtleistung, Ausleuchtung usw.) war die absolut gelungene Form der Scheinwerfer des CXF verschwunden. Im Nachhinein würde mir da schon eine andere Erklärung einleuchten.

Der CXF wurde nach Abschluss der Entwicklung der Serienversion designet um den Leuten das neue Design schmackhaft zu machen. Dabei entstand erst die genannte Form. Möglich wäre es. Jedenfalls hat man es nun geschafft die besagten Leuchten beim neuen XJ in Serie umzusetzen und das schaut verdammt stimmig aus. Die Ähnlichkeit zum aggressiven Blick einer Raubkatze ist an der Front absolut gegeben, was dem Markenimage sowie den Wiedererkennungswert steigert. Während die Frontpartie noch erwartungsgemäß (nach dem XF) ausfiel, ist das Heck ein völlige Neuinterpretation und hat mit dem kleinen Bruder nichts mehr gemein. Die langgestreckte Silhouette ist eher als Fließheck denn als Stufenheck zu identifizieren. Die vertikale Leuchtengrafik verbunden mit dem angedeutet in die C-Säulen verlaufenden Heckfenster haben etwas sehr elegantes und extravagantes an sich. Kann gefallen - muss aber nicht. Design muss polarisieren und das tut der XJ sicherlich. Zumal der radikale Stilbruch zum Vorgänger den Schritt zum neuen XJ noch größer erscheinen lässt.

Im Interieur findet man alles was heute in dieser Klasse sein muss. Displays welche analoge Instrumente ersetzen genauso wie glänzende Oberflächen und massig Holzapplikationen. Der Drive-Selector ist schon aus dem XF bekannt und präsentiert sich in überarbeiteter Form auf der breiten Mittelkonsole wieder. Alles glänzt und ist aufwendig durch indirekte Beleuchtung in Szene gesetzt. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, was bei einem solchen Auto selbstverständlich sein sollte. So stellt der neue XJ eine überlegenswerte Alternative zur bekannten Premiumliga dar. Und dazu muss man nun nicht einmal mehr Individualist sein.


Launch: Jaguar XJ

Das ist sie nun - die neue Raubkatze. Der erste Eindruck: Jaguar ist ein gewaltiger Sprung in das 21. Jahrhundert gelungen. Das Frontdesign ist ein Hingucker und beim Heck muss man sich vielleicht erst noch etwas schütteln. Tierisch flach und angriffslustig kommt der Jaguar XJ daher. Chefdesigner Ian Callum, der schon den XF zeichnete, kann mit seiner Neuzüchtung äußerst zufrieden sein.

Der amerikanische Komiker und Fernsehmoderator Jay Leno moderierte die Weltpremiere des Jaguar XJ in London. Leno ist als Autonarr und Sammler von Oldtimern weltweit bekannt und führte mit seinem bekannten Humor durch das Programm. Für Leno ist ein Jaguar ein "Sexy Car". Bilder von der Präsentation folgen in der Galerie.

Bildergalerie: Launch: 2010 Jaguar XJ



Bildergalerie: Jay Leno & Jaguar XJ



Der neue Jaguar XJ

Im Jahre 1968 kam der erste Jaguar XJ auf den Markt. Nun warten nicht nur die Jaguar-Fans gespannt auf das neue Modell. Am heutigen 9. Juli wird das Fahrzeug der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig kann man einen Kaufvertrag für den XJ abschließen, der Anfang 2010 ausgeliefert werden soll. Mit dem Jaguar-typischen 68er-Look hat der Neue nichts mehr zu tun, obwohl Elemente übernommen wurden. Der Jaguar soll eine Aluminium-Karosserie erhalten, die man bisher nur von Audi kannte. In wenigen Stunden wissen wir mehr...

Bildergalerie: 2010 Jaguar XJ


Ein Traum in Dunkelrot

Einer der schönsten Wagen der letzten Jahre ist sicherlich der Spyker C8 Aileron. Gesichtet wurde jetzt eine Version in Dunkelrot mit 405 PS unter der Haube. Der holländische Sportler erreicht Tempo 100 in 4,5 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Der Wagen ist ein Traum und hat einen Traumpreis von über 225.000 Euro. Ein Blick in die Galerien ist etwas günstiger...

Bildergalerie: Spyker C8 Aileron



Briten bauen einen Bio-Formel-3-Boliden

Dass die Briten etwas anders ticken, sollte längst bekannt sein. Vor Experimenten im und um den Motorsport schreckt man spätestens seit der Erfolgs-Sendung "Top Gear" nicht mehr zurück. Forscher an der Universität von Warwick sind nun noch einen Schritt weitergegangen: sie haben einen umweltfreundlichen Formel-3-Renner gebaut. Angetrieben mit Schokolade, gesteuert von Karotten und mit einer Verkleidung aus Kartoffeln - das sind die Eckdaten des Boliden, der in Kurven über 125 Meilen pro Stunde schaffen soll. Dabei wird das Reglement internationaler Formel-3-Serien eingehalten, lediglich der Bio-Diesel-Motor verstößt gegen die allgemeinen Bestimmungen.

An diesem Fahrzeug ist einfach alles aus natürlichen Komponenten. Das Monocoque ist aus Pflanzenfasern gefertigt. Flachfasern und Sojabohnen-Öl schaffen einen Rennsitz. "Es ist eine technische Demonstration in der versucht und gezeigt wird, dass man auch Motorsport betreiben kann, ohne die Umwelt zu verschmutzen", so Projektmanager James Meredith gegenüber der "TD Daily". Den ersten Test hat man bereits erfolgreich absolviert. "Letzte Woche sind wir auf dem Campus-Parkplatz gefahren, schon bald wollen wir auf einer richtigen Strecke testen", sagte Meredith. Schon bald wolle man ein Rennen fahren - welches, spiele erst einmal keine Rolle.


Lamborghini Gallardo als Balboni-Sonderserie

Lamborghini kommt jetzt mi dem Gallardo namens LP 550-2 Valentino Balboni. Der auf 250 Exemplare limitierte Supersportwagen holt zehn PS weniger aus dem V10-Motor als der LP 560-4 und wird nur über die Hinterräder angetrieben. Dafür sinkt das Gewicht des Sondermodells um fast 200 Kilogramm. Das auffälligste Merkmal des Heckantrieb-Lamborghini ist ein weißer Streifen, der sich außen mittig über die Haube und innen über die Sitze zieht. Auffällig ist auch die weiße Mittelkonsole sowie eine Plakette unter dem linken Seitenfenster mit der Unterschrift von Valentino Balboni und die Produktionsnummer des Autos. Valentino Balboni war von 1967 an als Testfahrer für die italienische Nobelmarke tätig. Seit 1973 saß er hinter dem Lenkrad jedes Lamborghini-Prototypen und erprobte viele Serienmodelle in der Testphase. Heute ist Balboni Pensionär und als Markenbotschafter unterwegs. Die Balboni-Initialen auf dem Fahrzeug bedeuten für den Kunden einen stolzen Kaufpreis von über 190.000 Euro.



Abwrackprämie Made in USA: "Cash for Clunkers"

Die Abwrackprämie kommt nun auch in den USA. Mit sehr knapper Mehrheit verabschiedete in Washington der Senat die Einführung eines sogenannten Schrottbonus, mit dem die Verkäufe der Autoindustrie angekurbelt werden sollen. Die Aktion nennt sich Cash for Clunkers" oder frei übersetzt: Bargeld für Schrottkarren.

Das Programm der Amerikaner ist weniger umfangreich als etwa die in Deutschland gezahlte Abwrackprämie. Es gilt nur für Käufe zwischen dem 1. Juli und dem 1. November 2009. Die Regelung sieht vor, dass Käufer eines Neuwagens für die Verschrottung ihres alten Fahrzeugs einen Gutschein über bis zu 4.500 US-Dollar erhalten. Die genaue Höhe richtet sich nach der Umweltfreundlichkeit des neuen Wagens. Die wichtigste Bedingung ist, dass der neu erworbene Wagen einen Benzinverbrauch von höchstens 10,7 Liter auf 100 Kilometer aufweist. Ebenfalls muss das neue Fahrzeug weniger Treibstoff als der alte Wagen verbrauchen.


Das Ende einer Ära

Nach fast 20 Jahren Dienstzeit gibt Tony George, der 49-jährige Besitzer des Indianapolis Motor Speedway (IMS) und Gründer der Indy Racing League (IRL) seinen Chefposten bei der traditionellen Rennstrecke auf. Der Aufsichtsrat des Familienimperiums Hulman & Company ernannte inzwischen Curtis Brighton und Jeffrey Belskus zum neuen Managerteam. Tony George will sich nun vermehrt um sein Vision-IndyCar-Team kümmern, in dem sein Schwiegersohn Ed Carpenter fährt. Er bleibt allerdings im Aufsichtsrat der Holding der Indy-Besitzerfamilie Hulman.

Goodwood: Festival of Speed, Tag 3

Auch am letzten Tag gab es in Goodwood viel zu bestaunen. Jubiläen und Jahrhundertfeiern standen ebenfalls auf dem Programm des Festival of Speed. Bugatti, Audi, Morgan, Mini und die Rennstrecke von Daytona feierten ihre runden Geburtstage. Das besondere an der Veranstaltung mitten im Park von Goodwood ist vor allem die Nähe zu den Fans, denn die Zuschauer haben freien Zugang zum Fahrerlager und können ihren Idolen auf zwei oder vier Beinen ganz nahe kommen. Für alle, die keine Zeit hatten das Festival zu besuchen haben wir noch eine dritte Galerie vom Sonntag zusammengestellt.




Die neueste Retro-Idee

Die Nostalgie-Welle geht fröhlich weiter. Die amerikanische Modedesignerin Kim White kam auf die Idee Handtaschen aus Auto-Sitzbezügen zu fertigen. Die bunten und schrillen Bezüge aus den 70er- und 80er-Jahren inspirierten sie zu dieser neuen Modeschöpfung. Die Retro-Taschen werden ab 95 US-Dollar angeboten.

Bildergalerie: Kim White Handtaschen



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